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Für ein modernes, vernetztes und attraktives Richterswil

Viele Gewinner bei einer Buslinie Richterswil – Wädenswil

Der Ausbau vom Nahverkehr in dicht besiedelten Regionen, wie beispielsweise die Linke Zürichseeseite, bringt viele Gewinner. Jede Person, die den ÖV benutzt, entlastet den Strassenverkehr und die Parkplätze in den Gemeinden. Dies gilt auch für die Buslinie Richterswil – Wädenswil.

 

 

Ein ausgebautes ÖV Nahverkehrs-Angebot ist oftmals ein ausschlaggebender Punkt, wenn es um den Entscheid für ein Zweitauto geht. Mit dem Klimawandel muss die Mobilität neu gedacht und ausgebaut werden. Diese Busverbindung ist ein wichtiger Schritt in eine nachhaltigere Zukunft. 

 

Die Grundsätze für die Gebietserschliessung mit dem öffentlichen Verkehr sind in der Angebotsverordnung (LS 740.3) zu finden. Dort ist geregelt, dass überbaute, zusammenhängende Siedlungsgebiete mit mindestens 300 Einwohnern, Arbeits- und Ausbildungsplätzen mit mindestens einer Haltestelle zu erschliessen sind. Erschlossen heisst in der Angebotsverordnung, dass sich innerhalb von 750 Meter Luftlinie eine Zughaltestelle oder innerhalb von 400 Meter eine Bushaltestelle befindet.

Im Gebiet Mülenen gelten 467 Personen (Stand 6. Januar 2023) als unerschlossen, davon 363 in einem zusammenhängenden Siedlungsgebiet. 

Alleine mit diesem Punkt gilt es laut Angebotsverordnung eine Erschliessung des Gebietes sicherzustellen. Hervorzuheben ist jedoch, dass es noch viele weitere Zielgruppen gibt, die von einer solchen Verbindung profitieren würden. 

 

Nutzen für Richterswil

Ein Hauptargument für Richterswilerinnen und Richterswiler ist sicherlich eine engere Verflechtung mit der regionalen Bahnhof Drehscheibe Wädenswil. Anschlüsse an die Regio-Züge Richtung Zürich, Chur und ins Glarnerland sind für den Pendler- und Ausflugsverkehr ein grosser Pluspunkt. Faktisch verfügt Richterswil nur über einen Halbstundentakt Richtung Zürich, was verglichen mit Wädenswil, Horgen und Thalwil ein klarer Nachteil ist. Fällt während Bauarbeiten teilweise die Schnellverbindung mit der S2 weg, erhöhen sich die Reisezeiten signifikant. Ausweichmöglichkeiten gibt es heute kaum, da eine Busanbindung Richtung Wädenswil fehlt. Eine Linie nach Wädenswil bringt demnach der Gemeinde schnellere Verbindungen und mehr Flexibilität. 

 

Zudem gewinnt Richterswil an Attraktivität für Studierende der ZHAW, da sie mit der Busverbindung eine Direktverbindung zum Campus Reidbach (Seestrasse) erhalten würden.

 

Buslinie ist keine Konkurrenz sondern Ergänzung zum Zug

Anhand der Buslinien 136 (Horgen – Oberrieden Bahnhof) oder 121 (Wädenswil Bahnhof – Horgen Spital) ist zu sehen, dass es bereits Parallelrouten entlang der linken Zürichseeseite gibt. Diese Linien sind nicht in Konkurrenz zum Zug zu sehen, sondern bilden eine ideale Ergänzung und erhöhen die Flexibilität der Reisenden. Dadurch lassen sich Regionen zwischen den Bahnhöfen optimal erschliessen und stellen eine deutliche Verbesserung des Nahverkehrs dar. 

Zeitgemässe Infrastruktur

Die GLP begrüsst das Ja zur 3-Fach Turnhalle und dem Lernschwimmbecken. Zeitgemässe Sportinfrastruktur ist eine wichtige Aufgabe der Gemeinde.

 

Mit über 56% Ja-Stimmen wird die Halle für Alle schlussendlich klar gutgeheissen. Dieses Generationen-Projekt ist wichtig für die Attraktivität von Richterswil. Für das Vereinsleben ist es zentral, dass genügend Hallenplätze in zeitgemässer Infrastruktur zur Verfügung stehen. Zudem ist es als Seegemeinde ein grosses Plus, ein modernes Lernschwimmbecken zu bieten, wo die Kinder Schwimmen lernen. Die Synergien der Halle für Alle mit dem angrenzenden Schulhaus sind zudem offensichtlich, was die Auslastung erhöht und die Betriebskosten in Grenzen hält. 


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